Die Kirche & das Kriegerdenkmal

Die Kirche

"Die Kirche zu Dänschenburg ist ein einfacher, im Jahre 1256 vollendeter Granitbau ohne baulich hervortretenden Chor" (Schlie, 1896)

Auf Grund von Gnadenerweisungen des Fürsten Borwin III geht Dänschenburg, am 19. Februar 1247 teilweise und am 22. März 1248 ganz, in den Besitz des Klosters Doberan über. Der Bau einer Kirche muss sofort in Angriff genommen worden sein, denn bereits am 14. Oktober 1256, nach Fertigstellung, bestimmt Bischof Rudolf von Schwerin, dass die Dänschenburger Kirche von dem Pleban in Sanitz als Tochterkirche verwaltet werden soll. Seit 1783 ist die Kirche eine Filia von Blankenhagen.

 

 

Statt eines Gewölbes findet man eine flache Bretterdecke. In den beiden Langwänden sind je zwei Fensterpaare vorhanden. Diese deuten auf eine Übergangsphase vom romanischen zum gotischen Baustil hin. Die Kirche hat ihren Eingang auf der Nordseite.


Das alte Portal auf der Südseite ist zugemauert, ebenso das auf der Westseite, so dass keine direkte Verbindung zwischen der Kirche und dem Turm besteht.Der Turm, welcher, wie die Kirche, aus Feldsteinen aufgebaut ist, trägt oben ein Fachwerkbau mit vierseitiger niedriger Pyramide. 
Diese Pyramide der Turmspitze stammt aus dem Jahre 1732. Ein kleiner Dachreiter mit einem Glöckchen zum Einläuten des Gottesdienstes sitzt auf dem Ostgiebel.

Der Altar ist ein Werk des Barocks aus dem Jahre 1772, mit allegorischen Figuren und mit den Gemälden der Kreuzigung und der Auferstehung.

 

Die Kanzel ist ebenfalls ein Werk des Barocks aus dem Jahre 1725 und der in der Kirche in Rostocker-Wulfshagen gleich.

 

1971 erhielt die Kirche ein neues Dach, neue Deckenbalken wurden eingezogen und das Turmdach wurde erneuert. Ebenso wurden Arbeiten zur Schwammbeseitigung durchgeführt.

1994 wurden erneut  Schwammbeseitigungsmaßnahmen und Dachausbesserungen vorgenommen.

 

In der Kirche hängen 2 Holztafeln mit den Namen der im 1. und 2. Weltkrieg gefallenen Dänschenburger Bürgern.

Das Kriegerdenkmal

Das Kriegerdenkmal befindet sich im Zentrum des Ortes, zwischen derBuswendestelle und dem Teich.